Solange es um Auftragsarbeiten geht, sehe ich die
Wahl der Entwicklungsumgebung sehr pragmatisch und richte mich nach
den Vorgaben, ohne deswegen einen Glaubenskrieg anzufangen.
Wenn ich mich aber in eigener Verantwortung
entscheiden kann, wie das zum Beispiel bei meinen eigenen Projekten
der Fall ist, dann bevorzuge ich Delphi einfach alleine schon
deshalb, weil ich davon überzeugt bin, daß mir dessen
Effektivität, deren reine objektorientierte Sprache nicht die
Komplexitäten und Fallstricke von C++ aufweist und
gleichzeitig als echt compilierte Sprache auch schneller als Java
ist, sowie deren leichte komponentenbasierte Erweiterbarkeit einen
echten Vorsprung bei der Entwicklung verschaffen.
Natürlich würde ich es nur zu gerne als
meinen alleinigen Verdienst bezeichnen, daß die von mir
entwickelte Branchenlösung im Vergleich zum Mittbewerb recht
gut dasteht, aber ich muß fairerweise eingestehen, daß
diese erfreuliche Tatsache sicherlich zu einem guten Teil auch auf
die Wahl dieser hocheffizienten Entwicklungsumgebung sowie der dazu
passenden Komponentensammlungen zurückzuführen ist. Naja,
wo wir gerade dabei sind: Die glückliche Entscheidung, auf das
Interbase- bzw. Firebird-Datenbankmanagementsystem zu setzen hat
sicherlich auch wesentlich zum Erfolg dieses Produktes
beigetragen.
Wenn ich von Delphi rede, dann möchte ich
auch nicht vergessen, die
CodeSite
-Bibliothek zu erwähnen, die mir —seitdem ich sie
einsetze— schon viele Stunden mühsames Debuggen erspart
hat.
Coderush hingegen
stellt eine sehr mächtige Erweiterung der Entwicklungsumgebung
dar, die man kennen sollte, wenn man sich als Delphi-Entwickler
keine wirklich große Hilfe entgehen lassen will.
Und mit
IBObjects
schließlich habe ich die idealen Komponenten, um mit
größtmöglicher Effektivität auf die
Firebird-Datenbank zuzugreifen.