Den großen Brockhaus oder die Encyclopaedia
zu Rate zu ziehen —davon konnte man in früheren Zeiten
nur träumen oder aber sich mühsam auf den Weg zur
Bibliothek der nächstgelegenen größeren Stadt
machen. Aber wer tat das schon, nur weil er etwas mal ein
bißchen genauer wissen wollte !
Der Kauf eines solchen Schwergewichts war
jedenfalls schon alleine aufgrund des enormen Preises undenkbar und
wäre angesichts der typischerweise nur gelegentlichen Nutzen
auch ziemlich unwirtschaftlich gewesen.
Heutzutage stehen beide Enzyklopädien "on
demand" zur Verfügung. Deren Inanspruchnahme ist zwar nicht
umsonst, aber zweifelsohne –da man ja nur für die
Information zahlt, die einen interessiert– den Preis
Wert:
Eine neue Form von Enzyklopädie im Sinne des
Open-Source-Gedankens entsteht mit der auch in einer »
deutschen Version
verfügbaren
»
Wikipedia. Eine
große Anzahl Freiwilliger bringt hier ihr Wissen und
Engagement ein, um eine bislang einzigartige Enzyklopädie zu
erschaffen.