Grokker ist ein Suchwerkzeug der neuen
Generation.
Ähnlich wie die Suchmaschine
Vivisimo -und
damit völlig unterschiedlich zu den bisherigen Suchwerkzeugen-
sortiert Grokker die Suchergebnisse in semantisch
zusammenhängende Bereiche und Unterbereiche ein.
Im Gegensatz zu Visimo hält sich Grokker
erst gar nicht mit der Ausgabe einer konventionellen linearen
Trefferliste auf, sondern baut gleich eine sogenannte "Map" auf.
Dabei kann es als eigenständiges Programm -im Unterschied zu
Web-Suchmaschinen- die Fähigkeiten von Windows voll ausnutzen,
um die ermittelten Kategorien bzw. Unterkategorien grafisch
aufzubereiten als eine Menge von ineinander verschachtelten
Kreisen, wobei deren Flächen direkt mit der Menge der darin
beinhalteten Information korrelieren.
Getreu dem Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als
tausend Worte" kann optional auch noch die Farbe der
Kreisflächen genutzt werden, um Information zu vermitteln
(z.B. das Alter (Änderungsdatum) der Fundstellen zu
repräsentieren).
Natürlich ist auch dieses Programm bei der
Ermittlung der Kategorien und der Einteilung der Fundstellen in
selbige noch lange nicht perfekt: Es dauert doch ein bißchen,
bis die Map aufgebaut ist und manchmal sind einzelne
"Kategorien" einfach nur noch als unsinnig zu bezeichnen.
Aber dafür bietet es die Möglichkeit,
die automatisch erstellte Map hinterher noch manuell zu
optimieren.... und natürlich -nicht zu vergessen- zu speichern
!
Somit hat man ein mächtiges Instrumentarium
in der Hand, das es ermöglicht, mit der Zeit eine Sammlung von
optimalen Ausgangspunkten für die Reise ins Web
aufzubauen.
Jedenfalls kann ich mich der Kritik in der c't
2004, Heft 4, S.69 nicht unbedingt anschließen, die
konstatiert, daß der Preis des Programmes im Vergleich
zu kostenlosen Online- Metasuchmaschinen wie
Vivisimo
oder Kartoo zu hoch
läge:
Vivisimo bietet nunmal nur eine einfache
Textausgabe der gefundenen Bereiche und die grafische Aufbereitung
von Kartoo mittels mehrerer, voneinander getrennter Karten empfand
ich sogar eher als irritierend.