Ein relativ unbekanntes, aber in meinen Augen
absolut geniales Programm ist TheBrain.
Es ermöglicht dem Anwender, komplexe
vernetzte Gegebenheiten grafisch zu modellieren.
Im Gegensatz zu solch einem eher statischen Tool
wie
Mindmanager
ist es aber hochdynamisch und beschränkt sich auch nicht
auf die Verarbeitung der typischen hierarchischen Strukturen von
Mindmaps, sondern läßt die Verknüpfung eines
Objektes mit mehreren Vorgängern gleichzeitig zu.
Dadurch entstehen mit der Zeit recht komplexe
vernetzte Strukturen, wobei aufgrund der hohen Dynamik des Systems
der Fokus immer auf den zentralen Point of Interest mit den jeweils
unmittelbar dazugehörigen Verknüpfungen gerichtet
bleibt.
Eine konsequente Modellierung der nachzubildenden
Gegebenheiten kann schließlich dazu führen, ansonsten
nicht ohne weiteres sichtbare Zusämmenhänge zu
erkennen.
Als ein Beispiel für eine praktische
Anwendungsmöglichkeit seien Bookmarks genannt: Wer hat sich
nicht schonmal darüber gedanken gemacht, daß eine
Bookmark in der Regel nicht nur in einen einzigen Ordner
gehört, sondern vielmehr in eine ganze Reihe von Kategorien
eingeordnet werden müsste ?
Sicher, man kann in unterschiedlichen Ordnern
jeweils eine separate Bookmark setzen, aber wehe, -"Redundanz
führt zu Inkonsistenz", ein Leitspruch aus der
Datenbanktechnik-, wehe, wenn sich die betreffende URL mal
ändert...
Mit PersonalBrain ist das kein Problem.
Nicht nur das: Beim Ablaufen der betreffenden
Kategorien werden ständig damit verknüpfte Assoziationen
aufgezeigt und erlauben einem so leichter die konkrete semantische
Einordnung des aktuellen Objektes.