Mehr noch als alle Worte es zu beschreiben
vermögen, sind es doch die ausgewählten Werkzeuge, die
für den Entwickler sprechen.
Die von einem Entwickler für sich selbst und
eigenverantwortlich getroffene Auswahl an hinzugezogenen Tools gibt
in meinen Augen ein mindestens genauso prägnantes Bild von
dessen Arbeitsweise und - qualität ab, wie zum Beispiel
Arbeitsmuster oder Referenzen.
Ich möchte Ihnen daher nun an dieser Stelle
einige derjenigen Tools vorstellen, die ich für meine
tägliche Arbeit verwende:
Im allgemeinen Alltagsgebrauch steht für
mich
InfoSelect
an erster Stelle: ein universelles Tool, um all die kleinen
Notizen zu speichern (und wiederzufinden !), die im Laufe
des Tages so anfallen.
Die Quelltexte meiner Projekte werden hingegen in
ClearCase LT, trotz des
"LighT"s in seinem Namen ein Schwergewicht von
Versionkontrollsystem, abgespeichert und oft genug auch mit Hilfe
des hervorragenden Profi- Texteditors Slickedit
überarbeitet.
Neben den Betriebssystemen eignen sich
gewöhnlich auch Programmiersprachen und deren jeweilige
Entwicklungssysteme ganz hervorragend als Anlaß für
diverse Glaubenskriege. In meinen eigenen Projekten setze ich zur
Erstellung von Frontends auf
Delphi
. Dessen Einsatz erscheint mir alleine schon aufgrund des unendlich
hilfreichen CodeSite, mit dem
man Meldungen aller Art threadsicher und ohne Beeinflussung des
Zustandes der Anwendung protokollieren kann,
gerechtfertigt.
Bei allen guten Erfahrungen, die ich als freier
Mitarbeiter mit »
Oracle gemacht habe,
setze ich in Sachen Datenbankmanagementsystem bei meinen eigenen
Projekten auf Firebird, dem ebenso preiswerten
wie hochklassigen Open-Source Spin-Off des kommerziell vertriebenen
Datenbankmanagementsystems »Interbase. Für
datenbankgestützte Anwendungen ist es dabei essentiell, bei
der Auswahl der Datenbankzugriffsschicht ein glückliches
Händchen zu beweisen. Mit IBObjects werden
sowohl »Interbase als
auch Firebird-
Datenbanken optimal unterstützt.
Trotz aller hervorragenden Werkzeuge sind es aber
eben nicht nur die Tools, die eine solide Problemlösung
ausmachen, sondern insbesondere auch die guten Ideen, die der
Lösung zugrunde liegen (sollten). Grafisch orientierte
Programme wie
Axon
und Mindmanager
helfen der Kreativität auf die Sprünge, wobei
sich Mindmanager
zusammen mit dem (textbasierten) Infoselect
auch gut eignen, um einen Überblick über das Chaos
aus Anforderungen, Zwängen, Randbedingungen,
Widersprüchen, Nachträgen und Notizen zu gewinnen und
diese zu ordnen. Eine Sonderstellung in diesem Aufgabenbereich
nimmt das relativ unbekannte, aber unbedingt empfehlenswerte
Werkzeug PersonalBrain
ein, das jeder mal ausprobieren sollte, der sich mit der
Aufgabe konfrontiert sieht, komplexe Zusammenhänge zu
analysieren.
Auch gute Recherchen können wesentlich zum
Erfolg eines Projektes beitragen, und in dieser Hinsicht hat mir
Copernic
neben meinen bevorzugten Einstiegspunkten
ins Web schon manchen guten Dienst erwiesen.
Falls Sie Fragen von mutmaßlich allgmeinem
Interesse zu meinen Erfahrungen mit den hier genannten Werkzeugen
haben, dann können Sie die diese gerne
hier
stellen.